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Kreis Segeberg exklusiv // Hinein in Welle drei

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Liebe Leserinnen und Leser,
wer hätte vor einem Jahr unterschrieben, dass wir uns jetzt noch immer oder wieder in einem Lockdown befinden? Ich nicht. Und wie wohl die meisten von Ihnen bin ich müde und wähne mich im “Corona-Blues”. Den verspüren meine Kolleginnen und Kollegen und ich tagtäglich auch im Austausch mit Ihnen. Und ich bin froh, dass jene, die uns mangelnde Objektivität vorwerfen oder aggressiv im Ton werden, die klare Minderheit bilden.
Dennoch ist mein persönliches Empfinden, dass in den letzten Wochen für viele von uns ein Kartenhaus in sich zusammengefallen ist. Viel Vertrauen wurde verspielt und offenbar zu viel zu früh versprochen. Jetzt reden wir über Notbremsen und die berühmte Rolle rückwärts. Verunsicherung macht sich immer mehr breit bei etlichen von denen, über die wir berichten.
Aber, und das kann ich stellvertretend für die Lokalredaktion sagen: Wir treffen überall Menschen an, die alles dafür tun, dass wir möglichst gut durch diese Pandemie kommen. Ob sie im Handel tätig sind, ein Handwerk ausüben, unterrichten, verwalten, für Sicherheit sorgen. Dass Fehler geschehen, ist verständlich, und auch darüber berichten wir.
Und darüber, was sonst noch geschieht - abseits, aber oft genug unter den Bedingungen - von Corona. Das macht unseren schönen Beruf aus: es gibt nicht nur das eine Thema, und hinter vielem steckt immer schon die nächste Geschichte. Bleiben Sie gesund!

Aus dem Kreis Segeberg

Da bleiben wir am Ball: Wie wirkt sich auf den Kreis Segeberg aus, was Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten heute miteinander verabreden? Derzeit dümpelt das Schiff “SE” um die 100er-Inzidenz herum.
Inzidenz bei knapp 100: Corona-Regeln für den Kreis Segeberg ab 22. März
Segeberger Einzelhandel ist  verunsichert
Bringt sie uns weiter? Die Luca-App soll eingeführt werden und uns die Umstände des Lockdown erleichtern. Wie das aussehen könnte, hat Nadine Materne aufgeschrieben.
Kreis Segeberg will die Luca-App einführen und so Coronafälle nachverfolgen
Hört man bei offiziellen Verlautbarungen genau hin, dann scheint es sechs Dinge zu geben, die uns dem Ende der Pandemie näherbringen sollen: Impfen, impfen, impfen und testen, testen, testen. Damit nicht der Überblick verloren geht, hat der Kreis Segeberg alle Anbieter kostenloser Testzentren am Montag aufgefordert, sich zu melden. Wir haben zuletzt in Kaltenkirchen und dem gerade erst eröffneten Zentrum in Bad Bramstedt vorbeigeschaut.
Bad Bramstedts Bürgermeisterin Verena Jeske eröffnet Corona-Testzentrum
An vielen Fronten wird den Folgen der Pandemie entgegengewirkt. Auch und gerade im Segeberger Kreistag, der die Problemfelder “portionsweise” abzuarbeiten scheint.
Selbst die Unfallstatistik für Segeberg steht unter dem Einfluss der Corona-Pandemie, wie Gerrit Sponholz akribisch herausgearbeitet hat.
Stressfreies Fahren brachte laut Segeberger Verkehrsbericht weniger Unfälle
Und mit dem Klima war ja auch noch was. In Bad Segeberg machten mehrere Akteure darauf aufmerksam, dass wir die Zukunft des Planeten nicht aus dem Blick verlieren dürfen. Mein Kollege Thorsten Beck war dabei.
Kreatives "Klima Camp" von Extinction Rebellion in Bad Segeberg
Aus Politik und Wirtschaft

Der eine darf es verkünden, ein anderer umsetzen. In wenigen Monaten tritt Toni Köppen die Nachfolge von Dieter Schönfeld als Bürgermeister in der Kreisstadt an, und kann prompt Maßnahmen zur Umsetzung bringen, deren Finanzierung sein Vorgänger angeschoben hat.
Günstig wird es nicht, das Alstergymnasium mal eben neu zu bauen. Kein Wunder, dass über das Projekt gestritten wird. Nicole Scholmann verfolgte die Diskussion.
Politik Henstedt-Ulzburg streitet über Neubau des Alstergymnasiums
Für ein “Zeitdokument” hat mein Kollege Einar Behn gesorgt, indem er sich in der kurzen Phase der wahren Lockerung für den Einzelhandel in ein Modehaus gestürzt hat. Darauf sei zur Abrundung an dieser Stelle hingewiesen.
Dodenhof in Kaltenkirchen: Schnäppchen-Jagd auf Winterkleidung
Im Gespräch

Sylvana Lublow hat sich vor wenigen Tagen mit Vertretern des Nabu Kisdorfer Wohld getroffen - natürlich in einer Videokonferenz -, um einmal grundsätzlich über ein Thema zu sprechen, was alle Kommunen angeht: den Ausgleich von voranschreitender Versiegelung der Natur.
Meine Lieblingsgeschichte

Bisher hatte man sich in “Deathfield” zurückgehalten, wollte einen Schritt nach dem anderen gehen, bis man an einen Aufstieg in die Regionalliga nachdenken würde. Das haben die Fußballer des SV Todesfelde nun getan: Sie wollen. Und Sportredakteur Jürgen Brumshagen hat noch einmal zusammengefasst, welche Vielzahl von Argumenten dafür spricht, der nächsthöheren Spielklasse einen blau-gelben Anstrich zu verpassen.
Fußballer des SV Todesfelde wollen in die Regionalliga aufsteigen
In der Freizeit

Haben Sie schon über die nächste Badesaison nachgedacht? Meine Kollegin Nicole Scholmann schon. Dabei ist sie mit dem Frühbaden konfrontiert worden, das in zwei Bädern unterschiedlich gehandhabt wird.
Freibad am Itzstedter See erweitert Angebot und erhöht Eintrittspreise
Naturbad Beckersberg in Henstedt-Ulzburg erlaubt Frühschwimmen nur mit Aufsicht
Was macht eigentlich der SV Henstedt-Ulzburg, immerhin Segebergs größter Sportverein? Der hat aufgrund der Pandemie deutliche Mitgliederverluste zu verkraften, gibt aber nicht auf, diese zurückgewinnen und alle anderen halten zu wollen. Dabei spielen Mitglieder der Abteilung Jugendfußball eine bedeutende Rolle.
Viele Grüße
Ihr

Christian Detlof
SZ-Redaktionsleiter


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