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Kreis Segeberg exklusiv // Ohne jeden Nachrichtenwert

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Liebe Leserinnen und Leser,
heute erzähle ich Ihnen zur Abwechslung einmal, was Sie bei uns nicht lesen – oder besser: gelesen haben. Und auch nicht lesen werden. Und warum. Natürlich ist absolut nichts dagegen einzuwenden, dass sich Politikerinnen und Politiker hin und wieder mal vor Ort über Menschen, Dinge und Zusammenhänge informieren, bevor sie später zum Teil weitreichende Entscheidungen treffen sollen. Auffällig ist indes, dass die Damen und Herren Mandatsträger (in spé) offenbar immer dann einen kaum stillbaren Durst an Input aus dem Wahlkreis verspüren, wenn gerade ein Urnengang ansteht. Wobei dieser Drang mit jedem Tag vor dem Termin stetig zunimmt, um bereits am Tag danach dramatisch nachzulassen. Dass Sie auf KN-online und in der Segeberger Zeitung eher wenig von diesen Visiten (gerne einmal mit vier bis fünf Stationen an einem Tag) lesen, hat also einen nun vielleicht nachvollziehbaren Grund. Dass sich Bewerber um ein politisches Amt für die Menschen, die sie im Parlament vertreten möchten, wirklich interessieren und sich daher bisweilen tatsächlich kundig machen, stellt allein keinen Nachrichtenwert dar. Der ergäbe sich allenfalls, wenn es nicht so wäre.
Von den Dingen, über die wir nicht berichten, zu denen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Mehr als verdienen. Meine Lieblingsgeschichte aus dem Fundus der Kolleginnen und Kollegen war in dieser Woche ein Beitrag von Nadine Materne. Er erzählt von einer Mutter mit einem geistig behinderten Sohn, für den es keine passenden sportlichen Angebote gibt – und die die Sache daher kurzerhand selbst in die Hand genommen hat.
Und tatsächlich kamen auch Politikerinnen und Politiker vor – und sogar zu Wort: Allerdings informierten sie sich nicht selbst, sondern sorgten dafür, dass andere das tun konnten. Und zwar bei ihnen. Sowohl in Henstedt-Ulzburg als auch in Bad Bramstedt hatten die dortigen Gymnasien Kandidatinnen und Kandidaten vor der Landtagswahl am kommenden Sonntag zu Diskussionen eingeladen. Nicole Scholmann und Einar Behn waren dabei. Das Ergebnis: Nachrichtenwert. Geht doch. 
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Ganz ehrlich? Ob der Kreis Segeberg wirklich ein eigenes Lied gebraucht hat, wage ich ja mal vorsichtig zu bezweifeln. Vielleicht warte ich einfach einmal ab, wie der von der Jury ausgewählte plattdeutsche Text wirkt, wenn er erst einmal vertont worden ist. Und womöglich spiele ich bei der Uraufführung ja sogar die Triangel.
Viele Grüße
Ihr
Thorsten Beck
SZ-Redaktionsleiter
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