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Kreis Segeberg exklusiv // Pandemie hinterlässt Spuren in den Köpfen

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Liebe Leserinnen und Leser,
zwei Jahre Corona haben tiefe Spuren hinterlassen - auch in den Köpfen. Die Berichterstattung auf KN-Online und in der Segeberger Zeitung legt dafür dieser Tage beredtes Zeugnis ab. Eindringliches Beispiel ist die inzwischen weitgehend aufgehobene Maskenpflicht. Ich verstehe offen gestanden das allgemeine Wehklagen darüber nicht. Das Ende einer Pflicht ist doch kein Verbot. Wer sich mit Mund-Nasen-Schutz besser - weil sicherer - fühlt, kann ihn doch weiterhin tragen. Im Zweifel für immer. Es ist an der Zeit, den Menschen Verantwortung für ihr Leben zurückzugeben (Nein, bei meinem Selbsttest am Wahl-O-Mat für die Landtagswahl kam nicht die FDP heraus). Ich selbst werde situationsbedingt entscheiden, ob ich eine Maske anlege oder nicht. Im rappelvollen Supermarkt ganz sicher, beim Spaziergang am See ganz sicher nicht. Sollte jemand von seinem Hausrecht Gebrauch machen und das Tragen anordnen, liegt es ebenfalls an mir, ob ich hinein gehe oder es lasse. Mich selbst stört das Ding nicht wirklich. Aber das ist subjektiv. Dass ein solches Thema hierzulande überhaupt noch das Zeug zur Polarisierung hat, ist für mein Empfinden angesichts der Vorgänge anderswo im Übrigen ein unglaublicher Luxus. Achtet in einem ukrainischen Luftschutzkeller eigentlich auch jemand auf die ordnungsgemäße Nutzung von FFP2-Masken mit Prüfsiegel? Sei es drum. Ich gestatte mir an dieser Stelle trotz fortgeschrittenen Alters jetzt einfach einmal einen kurzen Moment kindlicher Vorfreude: Winnetou und Old Shatterhand kehren zurück! Die Karl-May-Spiele zeigen im Sommer endlich die bereits zweimal verschobene Inszenierung “Der Ölprinz”. Das neue Plakat ist jedenfalls schon mal ein echter Hingucker. Und bestimmt wird der Autor im Stück die eine oder andere Anspielung auf die Corona-Zeit einbauen. Vielleicht können wir dann ja schon alle darüber lachen.
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Apropos Maske: Meine Tochter meinte kürzlich, bei manchem Gesicht sei das Tragen auch ohne Pandemie dringend angeraten. Und grinste. Ich habe ihr das Taschengeld gekürzt.
Viele Grüße
Ihr
Thorsten Beck
SZ-Redaktionsleiter
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