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Kreis Segeberg exklusiv // Wann hat das Virus uns satt?

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Liebe Leserinnen und Leser,
kürzlich habe ich mich bei dem Gedanken erwischt, was wäre, wenn wir jetzt schon den Januar 2023 hätten - kleiner Zeitsprung, Sie verstehen? Dann hätten wir vielleicht (wahrscheinlich?) unser altes Leben zurück. Bad Segebergs Bürgermeister Toni Köppen hat es kürzlich für einen Amtsinhaber ungewohnt deutlich auf den Punkt gebracht, als er auf die erstmals per Video verbreitete Neujahrsansprache der Kreisstadt hinwies: „Wir haben Corona satt.“ Ein Satz, der wohl in allen Teilen unserer inzwischen leider so gespaltenen Gesellschaft konsensfähig sein dürfte. Doch solange Corona uns noch nicht satt hat, hilft es ja alles nichts.
Die Reporterinnen und Reporter von KN-online und Segeberger Zeitung haben in den vergangenen Tagen erneut alles daran gesetzt, einem Thema gerecht zu werden, zu dem inzwischen buchstäblich jeder und jede eine Meinung hat. Selten zuvor hat etwas die Gesellschaft derart tief durchdrungen wie diese elende Pandemie. Die Kolleginnen und Kollegen haben dabei unter oft alles andere als einfachen Umständen versucht, mit den Leuten unmittelbar ins Gespräch zu kommen - mit Impfbefürwortern ebenso wie mit Impfgegnern, mit Mitgliedern von Menschenketten ebenso wie mit “Spaziergängern”. Das Erlebte haben sie aufgeschrieben. Es ist, wie ich finde, die lesenswerte Momentaufnahme eines Landes im Ausnahmezustand.
Doch der Lokaljournalismus - und das ist ein Grund, warum ich mich einst für ihn entschieden habe - bietet auch in Krisenzeiten ein so breites Spektrum an Geschichten, dass auch wir uns hin und wieder eine kleine Corona-Abstinenz gönnen können. Meine Lieblingsgeschichte gehört dazu. Sie ist dem neuen Vikar der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kaltenkirchen gewidmet, der sich in seiner Freizeit als Feuerakrobat betätigt.
Qualifiziert hätte sich für diese Rubrik auch die Story über den gebürtigen Syrer David Abdulahad, der sich in der Bad Segeberger Stadtverwaltung um die Belange der Flüchtlinge kümmert und mehr deutsche Sprichworte zitiert als manch Eingeborener, sowie die über den Bad Bramstedter Gastwirt Tom Möller, der seine Corona-Isolation aus Rücksicht auf seine schwangere Frau ganz allein in seinem Restaurant verbringt.
Wissen Sie was? Suchen Sie sich gerne selbst eine aus.
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Ich habe übrigens für mich beschlossen, dass ich gar keinen Zeitsprung wollen würde. Es gibt nämlich so vieles, auf das ich mich in diesem Jahr freue. Da können sich Omikron und seine Kumpel von mir aus auf den Kopf stellen oder bis zum Erbrechen mutieren.
Viele Grüße
Ihr
Thorsten Beck
SZ-Redaktionsleiter
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